• Startseite

Lageplan


Variante 1


Variante 2

kgv lageplan tb

lageplan kgv pfingstberg tb

Bild in einem neuen Fenster öffnen
Bild in einem neuen Fenster öffnen

hier klicken, um den Plan als PDF anzuzeigen

hier klicken, um den Plan als PDF anzuzeigen

Der Kleingärtnerverein "Pfingstberg e.V." liegt im Norden Potsdams im Stadtteil "Nauener Vorstadt". Wir befinden uns unmittelbar am nördlichen Fuß des Pfingstberges, auf dem die Belvedere und der Pomonatempel stehen. Den BUGA- bzw. Volkspark Potsdam und die Biosphäre kann man in ungefähr ½ Kilometer westlich von uns erreichen. In ca. 500 Meter süd-östlicher Richtung befinden sich der Jungfernsee, die Meierei sowie das Schloß Cecilienhof mit dem Neuen Garten und dem Heiligen See.

 

So finden Sie zu uns: siehe Google-Mapsalt


 

 

Drucken E-Mail

über den Verein

flagge kgv pfingstberg de

Der Kleingärtnerverein Pfingstberg e.V. Potsdam wurde am 24.04.1923 gegründet und ist der größte Kleingartenverein (KGV) in der Landeshauptstadt Potsdam. Mit seiner idyllischen Lage in direkter Nähe zum Pfingstberg und zum Volkspark bildet unser Verein einen wichtigen Teil des grünen Potsdamer Nordens.

Unser Verein hat eine Fläche von fast 95.000 m² und besteht aus 240 Parzellen.

Weiterlesen

 

Drucken E-Mail

Der Kreisverband bittet zur Kasse!

Quelle: Märkische Gärtnerpost Ausgabe Juni 2019, Seite 10; Foto 3: Sven Bochow

Interview mit Udo Weberchen (UW), dem Vorsitzenden des KGV „ Pfingstberg“ e.V.

Interview2019_1

SB: Herr Weberchen, Sie sind vor kurzem erneut als Vorsitzender des KGV „Am Pfingstberg“ einstimmig wiedergewählt worden. Herzlichen Glückwunsch! Freuen Sie sich über Ihre Wahl?

UW: Selbstverständlich freue ich mich über den großen Rückhalt, den unsere Gartenfreunde dem neu gewählten Vorstand, aber auch mir geben. Sorgen bereiten mir hingegen die Auseinandersetzungen mit dem Kreisverband.

 

SB: Können Sie bitte erläutern, um welche Auseinandersetzungen es geht? Was ist der Kreisverband?

UW: Im Kreisverband der Kleingärtner und Siedler in Potsdam und Umgebung e.V. (KV) sind viele Kleingartenvereine der Region organisiert. Er soll Aufgaben für die Mitgliedsvereine wahrnehmen und deren Interessen bündeln und nach außen vertreten. Folgende Aufgaben nimmt er war: Durchführung von Rechtsstreitigkeiten, Erteilung von Baugenehmigungen im Sinnes des Bundeskleingartengesetzes, Interessenvertretung in der Kommunalpolitik. Für diese Leistungen unterhält er eine Geschäftsstelle mit drei hauptamtlichen Mitarbeitern. Für den Betrieb und die Aufgabenerfüllung des Kreisverbandes zahlen die Gartenfreunde der Mitgliedsvereine einen Mitgliedsbeitrag. Diese Beiträge hatten 2009 noch eine Höhe von 19 EUR pro Parzelle und steigen seitdem Jahr für Jahr erheblich (siehe unten stehende Tabelle). Auch für das Jahr 2020 wurde vom Kreisverband schon jetzt eine Erhöhung auf 60 EUR beschlossen. Zusätzlich zu den ständigen Beitragserhöhungen verlangt der Kreisverband dieses Jahr noch eine Sonderumlage in Höhe von 50 EUR, die von jedem Pächter einer Parzelle zu entrichten ist.

 

Interview2019 2

SB: Wie erklären Sie sich die ständigen Beitragssteigerungen und die fällige Sonderumlage?

UW: Genau darum gibt es die Auseinandersetzungen. Der Kreisverband wies  für das Jahr 2018 einen Verlust von ca. 65.000 EUR aus und es gibt bis heute keine Erklärung, wie das passieren konnte.  Es ist überhaupt das erste Mal, dass der KV seinen Mitgliedern diese Bilanz offenlegte. Alle Anträge und Initiativen von Vereinen diese Frage auf der Mitgliederversammlung des Kreisverbandes zu klären, wurden ignoriert. Auf Druck der Mitglieder wurde 2018 eine Finanzkommission eingesetzt, um die Misere aufzuarbeiten und Vorschläge zur Stabilisierung der Finanzen zu erarbeiten. Diese Kommission hat in mühevoller Kleinarbeit Unterlagen des KV begutachtet und mögliche Ansatzpunkte für Verbesserungen aufgezeigt. Aber die Ergebnisse der Kommission blieben weitestgehend unberücksichtigt und wurden nicht zur Diskussion gestellt. Die Ursachen für die desolate Finanzsituation bleiben somit im Dunkeln.

 

SB: Wie war das möglich? Beim Geld hört doch bekanntlich die Gartenfreundschaft auf…

UW: Die gesamte Mitgliederversammlung glich einer Farce. Die Tagesordnung wurde mit vielen Nebensächlichkeiten überlastet, so dass sich die Sitzung unendlich in die Länge zog.  Zu Beginn, um 18.00 Uhr erschienen 115 Vertreter zur Versammlung. Die stimmberechtigten Vertreter sind in der Regel die Vorsitzenden der Gartenvereine. Bei den entscheidenden Abstimmungen nach 23 Uhr waren nur noch 65 Vertreter anwesend.

 

SB: Welche konkreten Vorwürfe gibt es?

UW: Für eine korrekte Beurteilung der Finanzsituation wäre eine ordentliche Haushaltsführung erforderlich. Jetzt gibt es nur offene Fragen: Z.B. Warum hat der KV den Bezug der „Märkischen Gärtnerpost“ (MGP) gekündigt, trotz seines Angebotes für ein Abonnement von jährlich 12.000 EUR und nun stattdessen den „Potsdamer Gärtnerboten“ (PGB) für 18.000 EUR abonniert? Wie setzen sich die hohen Rechtskosten des KV zusammen?  Ca. 60.000 EUR mehr als jeweils in den Jahren 2010-14.  Wie kam es zu einer ungewöhnlich hohen Aufwendung von 45.000 EUR für den Verein des Vorsitzenden des Kreisverbandes? Auch gab es keine Erläuterungen, wie sich die hohen Pachtrückforderungen begründen. Waren diese und andere Kosten notwendig und entsprechen sie noch den Aufgaben des Kreisverbandes? Woher kommt das Defizit? Durch den Vorstand des KV wurden diese Fragen nicht beantwortet,  auch hat er keinerlei Vorschläge zu möglichen Einsparpotentialen aufgezeigt.

 

SB: Wie endeten nun die Auseinandersetzungen auf der Mitgliederversammlung des Kreisverbandes?

UW: Die Mehrheit der anwesenden Vertreter segnete den Bericht des Vorstandes trotz zahlreicher Gegenstimmen ab und entlastete den Vorstand per Beschluss. Ebenso wurden die Beitragserhöhung und die Sonderumlage gegen unsere Stimme beschlossen. Unser Gartenverein „Am Pfingstberg e.V.“ ist zwar der größte Mitgliedsverein, mit den meisten Beitragszahlern, aber wir verfügen nur über eine einzelne Stimme im KV. Allein können wir dort keine Veränderungen durchsetzen.

 

Interview2019 3

SB: Was bedeutet das nun für unseren Gartenverein und für uns als Mitglieder?

UW: Unsere Mitgliederversammlung hat beschlossen, den Sonderbeitrag nicht zu entrichten. Der Kreisverband soll den zahlenden Gartenfreunden das Finanzdesaster selbst erklären und die Beiträge einfordern.

 

SB: Wie geht es nun weiter?

UW: Das hängt vom Vorgehen des KV ab. Ggf. müssen wir als Gartenfreunde des KGV „Am Pfingstberg e.V.“ über unsere weitere Mitgliedschaft im Kreisverband entscheiden. Wir hoffen aber immer noch, dass der KV seine Position der Ignoranz aufgibt, und es doch noch zu einer problembezogenen, sachbezogenen Arbeit mit uns und den anderen Gartenvereinen  kommt.

 

SB: Danke für das Gespräch, das wir ggf. fortsetzen sollten, wenn sich neue Tatsachen ergeben.

UW: Ich danke für die Möglichkeit, unsere Gartenfreunde informieren zu können.

 

(Das Interview führte unser Gartenfreund Sven Bochow (SB) Parzelle 223)

 

 

Drucken E-Mail

      © 2010..2019 KGV "Pfingstberg" e.V. Potsdam • Am Pfingstberg 25 • 14469 Potsdam
  • Impressum    • Datenschutz    • Kontakt    • Sitemap

logo
  Kleingärtnerverein "Pfingstberg" e.V. Potsdam

   seit 96 Jahren